Startseiteaktuelle DebatteLiteraturtippsthematische LinksArchivTermineImpressum

 

Agenda Sozial

 


website support by linXXnet.de

Marko Forberger - update: 08.08.2004

[Debatte]

Zunehmende Spaltung und Verarmung

Immer mehr Menschen erwerben geringere Ansprüche und müssen deshalb unterhalb der Armutsschwelle leben. Ein Drittel bis ein Viertel der Bevölkerung ist zumindest kurzzeitig von Armut betroffen. Besonders dramatisch gestaltet sich die zunehmende Kinderarmut (jedes siebte Kind), weil sie soziale Ausgrenzung vererbt und dauerhafte Armutsbevölkerung etabliert. Die Lohnzentriertheit zementiert die bestehenden sozialen Unterschiede.[5] So kann zum Beispiel eine allein erziehende Mutter mit einer klassischen Arbeiterkarriere weder für die Rente noch für die Arbeitslosigkeit besonders hohe Ansprüche erwerben – im Gegensatz zu einem Beamten.


[5] Vgl. dazu: Opielka: Solidarität zwischen den Generationen – Zwischen Verzichtsverzicht und neuen Vorbildern.